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Lichttherapie im Alter: Wie Beleuchtung zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen kann

Mit zunehmendem Alter können Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und andere altersbedingte Beschwerden immer häufiger auftreten. Lichttherapie, auch bekannt als Phototherapie, ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode, um diese Symptome zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. In diesem Artikel werden verschiedene Lichttherapiegeräte und -techniken vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten erläutert.

Lichttherapie: Grundlagen und Anwendungsgebiete

Lichttherapie nutzt künstliches Licht, um die Wirkung von natürlichem Sonnenlicht zu imitieren. Dies ist besonders hilfreich in den Wintermonaten oder bei Personen, die nicht genügend Tageslicht ausgesetzt sind. Lichttherapiegeräte emittieren dabei ein Vollspektrumlicht, das dem Tageslicht ähnlich ist, jedoch ohne schädliche UV-Strahlen.

Einige häufige Anwendungsgebiete der Lichttherapie sind:

  • Schlafstörungen: Lichttherapie kann die innere Uhr des Körpers regulieren und so den Schlaf-Wach-Rhythmus verbessern. Dies kann besonders hilfreich sein bei Insomnie oder Schlafstörungen aufgrund von Schichtarbeit oder Jetlag.
  • Stimmungsschwankungen: Lichttherapie kann dazu beitragen, die Stimmung bei Personen mit saisonaler affektiver Störung (SAD) oder Depressionen zu heben.
  • Altersbedingte Beschwerden: Lichttherapie kann auch bei der Behandlung von altersbedingten Beschwerden wie Demenz oder Parkinson-Krankheit eingesetzt werden.

Lichttherapiegeräte und -techniken

Es gibt verschiedene Arten von Lichttherapiegeräten, die unterschiedliche Techniken nutzen:

  • Lichtboxen: Eine Lichtbox ist ein portables Gerät, das auf einen Tisch oder eine Arbeitsfläche gestellt werden kann. Sie emittiert ein helles, weißes Licht und sollte täglich für etwa 20 bis 30 Minuten aus einer Entfernung von etwa 30 cm genutzt werden.
  • Lichtwecker: Lichtwecker sind Uhren, die den Sonnenaufgang simulieren und allmählich heller werden. Sie helfen, den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus wiederherzustellen und können besonders nützlich sein für Menschen, die Schwierigkeiten haben, morgens aufzuwachen.
  • Tragbare Lichttherapiebrillen: Diese Brillen emittieren ein Vollspektrumlicht und können bequem während der täglichen Aktivitäten getragen werden.
  • Lichtbäder: Bei Lichtbädern wird der gesamte Raum mit Vollspektrumlicht beleuchtet. Dies kann helfen, das Wohlbefinden zu steigern und Symptome von SAD oder Depressionen zu lindern.

Anwendung und Sicherheitshinweise

Es ist wichtig, vor der Anwendung von Lichttherapie mit einem Arzt oder Therapeuten zu sprechen, um die geeignetste Methode und Dauer der Behandlung festzulegen. Personen mit Augenproblemen oder einer Vorgeschichte von manischen Episoden sollten besonders vorsichtig sein und ihren Arzt konsultieren, bevor sie mit der Lichttherapie beginnen. Im Allgemeinen sollte die Lichttherapie in den Morgenstunden angewendet werden, um den natürlichen Tag-Nacht-Zyklus nicht zu stören.

  • Hier sind einige allgemeine Sicherheitshinweise für die Anwendung von Lichttherapie:
  • Verwenden Sie Lichttherapiegeräte gemäß den Anweisungen des Herstellers und des medizinischen Fachpersonals.
  • Vermeiden Sie den direkten Blick in das Licht, um Ihre Augen zu schützen. Richten Sie stattdessen Ihren Blick leicht seitlich vom Licht ab.
  • Beginnen Sie mit kürzeren Anwendungsdauern und erhöhen Sie diese schrittweise, um mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Augenreizungen zu minimieren.
  • Falls Nebenwirkungen auftreten, reduzieren Sie die Anwendungsdauer oder besprechen Sie alternative Therapieoptionen mit Ihrem Arzt.

Fazit

Lichttherapie kann eine effektive und natürliche Methode sein, um das Wohlbefinden im Alter zu steigern und Beschwerden wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und andere altersbedingte Probleme zu lindern. Verschiedene Lichttherapiegeräte und -techniken bieten unterschiedliche Möglichkeiten, um individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen. Es ist jedoch wichtig, vor Beginn der Therapie Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten zu halten, um die bestmögliche und sicherste Behandlung zu gewährleisten.